TU eMpower Africa als Verein gegründet – Studenten denken Entwicklungshilfe neu

Studenten der TU München Entwicklungshilfe neu und haben ihr Projekt TU eMpower Africa nun als Verein gegründet. Vorsitzender ist der Initiator der Idee, der 32jährige Diplomingenieur Johannes Winklmaier.

Unternehmertum soll für Nachhaltigkeit sorgen

Die Studenten wollen mit ihrem Wissen in den Bereichen Energie, Wasser sowie Ernährung Entwicklung in Afrika voran treiben. Ziel von TU eMpower Africa ist es, gemeinsam mit universitären Einrichtungen in den jeweiligen Ländern, interdisziplinäre Lösungen zu entwickeln und lokale unternehmerische Verantwortung für die Projekte zu initiieren. „Wir bringen das Knowhow, Partner vor Ort sorgen für die Umsetzung“ sagt der 32-jährige Diplom-Ingenieur Johannes Winklmaier, Initiator der neuen NGO.

Entscheidend dabei sei, dass es in den Ländern ein lokales Interesse an den Projekten und ihrem nachhaltigen Betrieb gebe. Das sei am einfachsten durch Unternehmertum zu erreichen. Die Studenten wollen daher in erster Linie betriebswirtschaftlich sich tragende Projekte konzipieren. „Wenn sich das durchsetzt, dann müssen wir Entwicklungshilfe künftig vollkommen neu denken: weg vom Almosen, hin zu einer Befähigung von Gründern und Startups“, sagt Winklmaier. Er freut sich daher sehr, dass auch die Gründer-Agentur UnternehmerTUM bereits Interesse gezeigt hat.

HR-Chancen für unterstützende Unternehmen

Für Unternehmen sind die Projekte von TU eMpower Africa eine attraktive Chance im Kampf um junge Fachkräfte: Die Studenten aus mehr als 30 Fachrichtungen kommen in 2 bis 3 Jahren als Ingenieure auf den Arbeitsmarkt. Firmen, die Arbeiten und Projekte der jungen Leute in Afrika fördern, bauen rechtzeitig gute Kontakte auf zu den begehrten Fachkräften von morgen. Eine echte Eine Win-win-win-Situation! Interessierte Unternehmen wenden sich per Mail an CSR@henghuber.de.

Film vom ersten Piloteinsatz von Studenten in Simbabwe